[Buchgedanken]~ Habe ich zu hohe Ansprüche an die Literatur?


Momentan können mich Bücher nur schwer begeistern und ich glaube, das liegt an mir und nicht an den Büchern. 

Als Autorin weiß ich, wie schwer es ist eine neue Idee zu schreiben. Man kann natürlich das Rad nicht neu erfinden und es gibt so unfassbar viele gute Ideen in der Buchwelt, da fällt es schwer nicht schon ein bekanntes Schema aufzunehmen. Trotzdem fällt es schwer, dass mich ein Buch überzeugen kann. Nicht nur die Idee der Geschichte, sondern auch die Charaktere und deren Konstellation. Immer und immer und immer wieder diese Dreiecksbeziehung. ARGH! Okay, das liegt vermutlich zum Teil auch daran, dass ich immer dasselbe Genre lese, aber selbst in dem Jugenbuch-Genre kann man doch mal für Abwechslung sorgen oder die Dreiecksbeziehung anders aufbauen. 

Außerdem, was ich noch viel schlimmer finde als besagte Dreiecksbeziehung ist, wenn die Idee einer Geschichte vernachlässigt wird. Das habe ich jetzt schon bei sehr vielen Büchern gesehen und ich muss sagen, natürlich liegt es daran, dass es das Genre Romantasy ist, aber auch in Dystopien oder Urbanfantasy ist mir das vermehrt aufgefallen. Es geht darum, dass der Grundgedanke der Geschichte super cool und genial ist. Nehmen wir z.B, die Göttlich Trilogie. Ich habe mich wahnsinnig auf diese Göttergeschichte gefreut, sie war auch gut, allerdings wurde das Augenmerk immer mehr auf die Liebesgeschichte gelenkt, als auf die eigentliche Grundidee mit den Göttern. Ebenso kam es mir bei  "Erwachen des Lichts" vor. Ich freue mich auf eine episch coole Göttergeschichte und zack - eine softe Version von SoG. Und ich denke mir nur so: Ach man Leute, natürlich ist eine Lovestory wichtig und macht es lebendiger, aber die Idee ist doch so gut, warum kann man sich nicht ach darauf fokussieren. 

Wenn ich ein Romance Buch lese oder auch ein Young/New Adult, dann lasse ich mich ja auch darauf ein - dann erwarte ich das ja sogar! Aber bei so tollen Dystopien und Fantasyideen die es gibt, finde ich es einfach extrem schade, wenn es irgendwann nur noch um den Loveinterest geht. Liegt es daran, dass die Autoren sich nicht trauen diesen Handlungsstrang weniger Bedeutung zu geben? Ist es notwendig in diesem Genre? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wie denkt ihr denn darüber?

Momentan habe ich viele tolle Bücher auf meiner Liste, die ich als nächstes lesen möchte. Sie sind unterschiedlich in ihrem Genre und ich bin gespannt, welches mich davon wirklich begeistern kann. Ich hätte gerne mal wieder ein Buch, dass mit den Klischees bricht und mich absolut mitreißen kann. Kennt ihr ein solches Buch? Dann schreibt es mir doch in die Kommentare :D Ich bin gespannt, welche Schätze euch so einfallen :) 

Eure Lia <3 

Das könnte dich auch interessieren

1 Kommentare

  1. Ahoy Juliana,

    ich kann dir nur zustimmen! Momentan ähneln sich viele Bücher extrem und obwohl ich totaler JLA- Fan bin, werde ich nach Erwachen des Lichts nicht weiterlesen - genau wie du sagst, nett aber bekannt und zu starker Fokus auf der Lovegeschichte :/

    Ungewöhnliche Bücher? Steh ich momentan total drauf, mal sehen, was kann ich empfehlen? Dark Wonderland, Die dreizehnte Fee, Der Prinz der Elfen, Book of Lies, Geteiltes Blut dot Com/ Geteiltes Blut Messenger, Joli Rouge, Gläsernes Schwert, Caraval, Die Schiffe der Waidami... Die haben mich in letzter Zeit begeistern, ausflippen lassen und überraschen können!

    Liebste Grüße, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de

    AntwortenLöschen

Huhu ich freu mich sehr über deinen Besuch auf meinem Blog & natürlich genauso über deinen Kommentar. Auf das Abenteuer! Lia <3